Digitale Vorsorge

Vorsorge hat drei Säulen – eine fehlte bisher

Rechtliche Dokumente regeln, wer erben und entscheiden darf. Plattform-Nachlass gibt Zugriff auf einzelne Konten. emna macht alles verfügbar, was dazwischen liegt – und in jeder Situation, nicht nur im Todesfall.

Drei Säulen – eine Lücke

Jede Säule löst ihr eigenes Problem. Aber keine löst das ganze.

Rechtliche Vorsorge

Testament, Patientenverfügung, Vorsorgevollmacht

Wer erbt
Wer entscheiden darf
Welche Maßnahmen erlaubt

Aber nicht: Wie kommt die Person an Passwörter, Zugänge und Anweisungen?

Plattform-Nachlass

Nachlass-Funktionen großer Tech-Konzerne

Zugriff auf deren Kontodaten
Fotos, E-Mails, Cloud-Dateien
Kostenlos im jeweiligen Konto

Aber nicht: Alles außerhalb der Plattform. Meist nur im Todesfall. Nur was dort schon liegt.

emna

Alles dazwischen – und darüber hinaus

Beliebige Inhalte, alle Plattformen
6+ Situationen, nicht nur Tod
Verschlüsselt, Zero-Knowledge

Das fehlende Stück zwischen den anderen beiden Säulen.

Was Plattform-Nachlass nicht kann

Viele Tech-Konzerne bieten Nachlass-Funktionen an – Nachlasskontakte, Inaktivitäts-Manager, Gedenkkonten. Das ist ein guter Anfang. Aber es gibt strukturelle Grenzen, die kein einzelner Anbieter lösen kann.

Nur das eigene Silo

Jeder Anbieter gibt nur Zugriff auf seine eigenen Kontodaten – Fotos, E-Mails, Cloud-Dateien. Bankzugänge, Versicherungsnummern, Verträge, Crypto-Wallets oder Firmenzugänge liegen aber woanders. Du müsstest bei jedem Dienst separat vorsorgen – und für viele gibt es diese Funktion gar nicht.

Meist nur Todesfall

Plattform-Nachlass greift fast ausschließlich im Todesfall – manche mit Sterbeurkunde, manche mit Inaktivitäts-Timer. Aber: Ein Unternehmer im Koma ist nicht tot. Eine Person unter Betreuung ist nicht tot. Für diese Fälle gibt es bei keinem Anbieter eine Lösung.

Keine granulare Kontrolle

Nachlasskontakte bekommen meist Zugriff auf alles oder nichts. Du kannst nicht sagen: „Mein Geschäftspartner bekommt die Server-Zugänge, meine Frau die persönlichen Briefe, meine Kinder die Familienfotos." Es ist ein Schalter, kein System.

Häufig keine Passwörter

Ausgerechnet das, was Angehörige am dringendsten brauchen, ist oft ausgeschlossen: Passwörter, Zahlungsinformationen, gespeicherte Zugangsdaten. Manche Anbieter geben Fotos und E-Mails frei – aber nicht den Schlüsselbund.

Zeitliche Begrenzung

Viele Anbieter begrenzen den Zugriff zeitlich – zum Teil auf wenige Monate. Wer das Zeitfenster verpasst, verliert die Daten endgültig. Manche Plattformen löschen inaktive Konten nach zwei Jahren automatisch, unabhängig von jeder Nachlass-Regelung.

Konzern entscheidet

Die Freigabe liegt beim Plattformbetreiber – einem Unternehmen, das nach eigenen AGB entscheidet. Kein Anwalt, kein Notar, keine unabhängige Prüfung. Wenn der Anbieter den Antrag ablehnt oder die AGB ändert, gibt es keinen Rechtsweg.

Plattform-Nachlass vs. emna

Plattform-Nachlass emna
Abgedeckte Daten Nur eigene Kontodaten Beliebige Inhalte
Plattformunabhängig
Situationen Meist nur Todesfall 7 Situationen: Tod, Koma, Betreuung, Geschäftsunfähigkeit, Vermisst, Inhaftierung, Unterbringung + Freitext
Wer prüft die Freigabe? Plattformbetreiber oder Timer Treuhänder (Anwalt/Notar)
Verschlüsselung Anbieter-kontrolliert Zero-Knowledge (Betreiber kann nicht mitlesen)
Granularität Alles oder nichts / pro Dienst Pro Eintrag, pro Person, pro Situation
Passwörter & Zugänge Häufig ausgeschlossen
Persönliche Botschaften Nur bestehende Daten
Offline-fähig
Vendor Lock-in Ja (pro Plattform) Nein – Entschlüsselung auch ohne Betreiber

Was in der Lücke verloren geht

Echte Situationen, in denen weder Testament noch Plattform-Nachlass helfen.

Unternehmer im Koma

Das Testament sagt: „Die Firma geht an meinen Partner."
Plattform-Nachlass: Greift nicht – der Unternehmer ist nicht tot.
Nur emna liefert: Server-Zugänge, Kundenliste, offene Rechnungen, Übergabeplan – sofort, an die richtige Person.

Plötzlicher Todesfall

Die Plattform gibt frei: E-Mail-Archiv, Cloud-Dateien, Fotos.
Aber nicht: Online-Banking-Zugänge, Versicherungsnummern, Daueraufträge, Haustier-Anweisungen.
emna liefert genau das – an die richtige Person.

Letzte Botschaften

Die Plattform gibt frei: Alte Nachrichten, Fotoalben.
Aber nicht: Einen Brief, den du gezielt für deine Kinder geschrieben hast.
emna ist für genau das gemacht – persönliche Botschaften für den Ernstfall.

Passwörter & Zugänge

Die Plattform gibt frei: Fotos, Notizen, Backups – aber ausgerechnet nicht die gespeicherten Passwörter.
Bei emna bestimmst du, welche Zugänge wer bekommt – Passwörter, Seeds, PINs, alles.

Unsere Empfehlung: Alle drei Säulen nutzen

Plattform-Nachlass ist sinnvoll – für die jeweiligen Kontodaten. Aktiviere ihn. Aber er deckt nur einen Bruchteil deiner Vorsorge ab.

1

Rechtliche Vorsorge machen

Testament, Patientenverfügung, Vorsorgevollmacht – die rechtliche Grundlage.

2

Plattform-Nachlass aktivieren

Die Nachlass-Funktionen deiner genutzten Dienste einrichten – jeweils für deren Daten.

3

emna für alles, was dazwischen liegt

Zugänge, Anweisungen, Botschaften, Dokumente – plattformunabhängig, situationsbasiert, verschlüsselt.

Vorsorge vervollständigen

Rechtliche Dokumente regeln das Recht. Plattformen regeln ihre Daten. emna macht den Rest verfügbar – sicher, verschlüsselt, für den Ernstfall.