Notfall- und Nachlassvorsorge

Vorsorge hat drei Säulen – eine fehlte bisher

Rechtliche Dokumente regeln, wer erbt und wer entscheidet. Plattform-Nachlass gibt Zugriff auf einzelne Konten. emna sorgt dafür, dass ankommt, was dazwischen liegt – in sieben festgelegten Situationen, nicht nur im Todesfall.

Drei Säulen – eine Lücke

Jede Säule löst ihr eigenes Problem. Aber keine löst das ganze.

Rechtliche Vorsorge

Testament, Patientenverfügung, Vorsorgevollmacht

Wer erbt
Wer entscheidet
Welche Maßnahmen erlaubt sind

Aber nicht: Wie kommt die Person an Passwörter, Zugänge und Anweisungen?

Plattform-Nachlass

Nachlass-Funktionen großer Tech-Konzerne

Zugriff auf deren Kontodaten
Fotos, E-Mails, Online-Dateien
Kostenlos im jeweiligen Konto

Aber nicht: Alles außerhalb der Plattform. Meist nur im Todesfall. Nur was dort schon liegt.

emna

Alles dazwischen – und darüber hinaus

Beliebige Inhalte, alle Plattformen
7 Situationen, nicht nur Tod
Verschlüsselt, Zero-Knowledge

Das fehlende Stück zwischen den anderen beiden Säulen.

Was Plattform-Nachlass nicht kann

Viele Tech-Konzerne bieten Nachlass-Funktionen an – Nachlasskontakte, Inaktivitäts-Manager, Gedenkkonten. Das ist ein guter Anfang. Aber es gibt strukturelle Grenzen, die kein einzelner Anbieter lösen kann.

Nur das eigene Silo

Jeder Anbieter gibt nur Zugriff auf seine eigenen Kontodaten – Fotos, E-Mails, Online-Dateien. Bankzugänge, Versicherungsnummern, Verträge oder Firmenzugänge liegen aber woanders. Du müsstest bei jedem Dienst separat vorsorgen – und für viele gibt es diese Funktion gar nicht.

Meist nur Todesfall

Plattform-Nachlass greift meist nur im Todesfall – manche mit Sterbeurkunde, manche mit Inaktivitäts-Timer. Aber: Ein Unternehmer im Koma ist nicht tot. Eine Person unter Betreuung ist nicht tot. Für diese Fälle sehen die Nachlass-Funktionen in der Regel nichts vor.

Keine granulare Kontrolle

Nachlasskontakte bekommen meist Zugriff auf alles oder nichts. Du kannst nicht sagen: „Mein Geschäftspartner bekommt die Server-Zugänge, meine Frau die persönlichen Briefe, meine Kinder die Familienfotos.“ Es ist ein Schalter, kein System.

Häufig keine Passwörter

Ausgerechnet das, was Angehörige am dringendsten brauchen, ist oft ausgeschlossen: Passwörter, Zahlungsinformationen, gespeicherte Zugangsdaten. Manche Anbieter geben Fotos und E-Mails frei – aber nicht den Schlüsselbund.

Zeitliche Begrenzung

Manche Anbieter begrenzen den Zugriff zeitlich. Wer das Zeitfenster verpasst, kann die Daten verlieren. Manche Plattformen löschen inaktive Konten nach einer gewissen Zeit, unabhängig von einer Nachlass-Regelung.

Konzern entscheidet

Die Freigabe liegt beim Plattformbetreiber – einem Unternehmen, das nach eigenen AGB entscheidet. Eine unabhängige Prüfung durch einen Anwalt ist dort nicht vorgesehen. Lehnt der Anbieter ab oder ändert er seine AGB, bleibt oft nur der mühsame Rechtsweg.

Plattform-Nachlass vs. emna

Plattform-Nachlass emna
Abgedeckte Daten Nur eigene Kontodaten Beliebige Inhalte
Plattformunabhängig
Situationen Meist nur Todesfall 7 Situationen: Tod, Koma, gerichtliche Betreuung, Vermisst, Inhaftierung, Unterbringung, Vorsorgefall – abschließender Katalog, keine Freitext-Bedingungen
Wer prüft die Freigabe? Plattformbetreiber oder Timer Ein Anwalt, anhand von Urkunden
Verschlüsselung Anbieter-kontrolliert Zero-Knowledge (Betreiber kann nicht mitlesen)
Granularität Alles oder nichts / pro Dienst Pro Eintrag, pro Person, pro Situation
Passwörter & Zugänge Häufig ausgeschlossen
Persönliche Botschaften Nur bestehende Daten
Offline-fähig
Wo liegen die Daten? Beim jeweiligen Anbieter Original bei dir, verschlüsselte Kopie beim Betreiber

Was in der Lücke verloren geht

Echte Situationen, in denen weder Testament noch Plattform-Nachlass helfen.

Unternehmer im Koma

Das Testament sagt: „Die Firma geht an meinen Partner."
Plattform-Nachlass: Greift nicht – der Unternehmer ist nicht tot.
emna liefert: Server-Zugänge, Kundenliste, offene Rechnungen, Übergabeplan – an die Person, die du dafür bestimmt hast, sobald ein Anwalt den Nachweis geprüft hat.

Plötzlicher Todesfall

Die Plattform gibt frei: E-Mail-Archiv, Cloud-Dateien, Fotos.
Aber nicht: Online-Banking-Zugänge, Versicherungsnummern, Daueraufträge, Haustier-Anweisungen.
emna liefert genau das – an die richtige Person.

Letzte Botschaften

Die Plattform gibt frei: Alte Nachrichten, Fotoalben.
Aber nicht: Einen Brief, den du gezielt für deine Kinder geschrieben hast.
emna ist für genau das gemacht – persönliche Botschaften für den Ernstfall.

Passwörter & Zugänge

Die Plattform gibt frei: Fotos, Notizen, Backups – aber ausgerechnet nicht die gespeicherten Passwörter.
Bei emna bestimmst du, welche Zugänge wer bekommt – Passwörter, Zugangsdaten und Hinweise, wo weitere Zugänge gesichert sind.

Unsere Empfehlung: Alle drei Säulen nutzen

Plattform-Nachlass ist sinnvoll – für die jeweiligen Kontodaten. Aktiviere ihn. Aber er deckt nur einen Bruchteil deiner Vorsorge ab.

1

Rechtliche Vorsorge machen

Testament, Patientenverfügung, Vorsorgevollmacht – die rechtliche Grundlage.

2

Plattform-Nachlass aktivieren

Die Nachlass-Funktionen deiner genutzten Dienste einrichten – jeweils für deren Daten.

3

emna für alles, was dazwischen liegt

Zugänge, Anweisungen, Botschaften, Dokumente – plattformunabhängig, situationsbasiert, verschlüsselt.

Vorsorge vervollständigen

Rechtliche Dokumente regeln das Recht. Plattformen regeln ihre Daten. emna macht den Rest verfügbar – sicher, verschlüsselt, für den Ernstfall.