Sicherheit bei emna
Deine Daten gehören dir – und nur dir. So schützt emna mit dem M.I.A.-Verfahren deine Notfall- und Nachlassvorsorge.
In Deutschland eingelagert. Verschlüsselt.
Deine Datenbank wird verschlüsselt, bevor sie dein Gerät verlässt. Die Sacom EDV GmbH verwahrt nur diese verschlüsselte Kopie – in Deutschland – und stellt sie nur im Freigabefall bereit. Das Original bleibt bei dir. emna ist keine Cloud-Lösung: Es gibt keinen Login zu deinen Daten und keinen Download-Bereich.
Das Schlüsselprinzip: Niemand hat alles
Pro Eintrag legst du fest, welcher Berechtigte ihn in welcher Situation erhält. Nur genau diese Kombination ermöglicht Zugang – alles andere ist kryptographisch ausgeschlossen. Kein Verbot, sondern kryptographisch erzwungen.
* Den Benutzerschlüssel übergibst du deinem Berechtigten vorab – versiegelt, zum Beispiel im Umschlag.
Nur bei der richtigen Kombination aus Berechtigtem und Situation funktioniert die Entschlüsselung – alle anderen Kombinationen ergeben nur Datenmüll.
Warum genau diese Architektur?
Die Trennung von Benutzer- und Situationsschlüssel ist kein Zufall. Sie ist das Ergebnis einer sorgfältigen Risikoanalyse.
Die drei Alternativen – und warum sie unsicher sind:
Alles beim Treuhänder
- ❌ Treuhänder könnte alles allein öffnen
- ❌ Korrupter Treuhänder verkauft kompletten Zugang
- ❌ Single Point of Trust
Alles beim Betreiber
- ❌ Server-Hack kompromittiert alle Daten
- ❌ Betreiber könnte lesen, was in der Datenbank steht
- ❌ Bei einer behördlichen Anordnung läge Lesbares vor
Nur beim Nutzer
- ❌ Gerät verloren → Daten unwiederbringlich weg
- ❌ Nutzer verstorben → Familie kommt nie an die Daten
- Genau das Problem, das emna lösen soll!
Die Lösung von emna
Nur durch Zusammenarbeit wird Zugriff möglich:
- ✓ Berechtigter hat Benutzerschlüssel → kann ohne Situationsschlüssel nichts entschlüsseln
- ✓ Treuhänder hat Situationsschlüssel → kann ohne Benutzerschlüssel nichts entschlüsseln
- ✓ Betreiber hat die verschlüsselte Datenbank → kann ohne Schlüssel nichts lesen
Erst im Ernstfall kommen beim Berechtigten alle Teile zusammen – dazu eine PIN, die der Anwalt persönlich durchgibt. Erst dort ist Entschlüsselung möglich.
Angriffsszenarien
Was ein Angreifer mit einem einzelnen Teil erreicht:
| Angriff | Schutzmechanismus |
|---|---|
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Server-Hack
Angreifer dringt in Backend ein
|
Keine Schlüssel auf Server, nur verschlüsselte Datenbanken. Ohne Benutzer- und Situationsschlüssel sind die Daten wertlos. |
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Treuhänder-Kompromittierung
Korrupter oder gehackter Treuhänder
|
Der Anwalt hat nur den Situationsschlüssel. Die Datenbank erhält er nicht, den Benutzerschlüssel auch nicht – entschlüsseln kann er nichts. |
|
Insider-Angriff (Betreiber)
Mitarbeiter verkauft Daten
|
Zero-Knowledge-Prinzip: Der Betreiber kann verschlüsselte Datenbanken kopieren, aber nicht lesen. |
|
Verkauf von Einzelkomponenten
Gestohlene Schlüssel verkaufen
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Jedes Teil ist allein nutzlos. Ein Käufer bräuchte Datenbank, Benutzerschlüssel und Situationsschlüssel – und die liegen an drei verschiedenen Stellen. |
Und bei einer behördlichen Anordnung? Der Betreiber kann nur herausgeben, was er hat: verschlüsselte Datenbanken. Schlüssel liegen bei ihm nicht vor.
Recovery: Was passiert bei Schlüsselverlust?
Dein Master-Passwort kennt niemand außer dir – zurücksetzen kann es niemand. Für den Fall, dass Zugang oder Schlüssel verloren gehen, entscheidest du bei der Einrichtung: ohne Recovery oder mit Recovery-Phrase.
Mit Recovery-Phrase
EmpfohlenDie App erzeugt eine Recovery-Phrase für dich. Du bewahrst sie sicher auf. Der Betreiber kennt sie nie.
Im Bedarfsfall:
- Du stellst einen Antrag – er wird geprüft, deine Identität inklusive
- Du erhältst ein weiterhin verschlüsseltes Recovery-Paket
- Geöffnet wird es nur auf deinem Gerät, mit deiner Recovery-Phrase
Ohne Recovery
Kein Sicherheitsnetz. Gehen Master-Passwort oder Schlüssel verloren, ist keine Wiederherstellung möglich – von niemandem.
Sinnvoll, wenn du maximale Kontrolle willst und deine Schlüssel selbst zuverlässig verwahrst.
Recovery ist eine antragsgebundene Sonderleistung, kein Self-Service. In beiden Varianten gilt: Der Betreiber kann zu keinem Zeitpunkt entschlüsseln – auch nicht im Recovery-Fall.
Lebzeitige Selbstfreigabe
Du musst nicht auf einen Ernstfall warten: Du kannst jederzeit selbst freigeben – gegen eine Prüfung deiner Identität. So übergibst du selbst, solange du es noch kannst.
Und wenn es den Betreiber einmal nicht mehr gibt?
- ✓ Das Original bleibt bei dir. emna verwahrt nur eine verschlüsselte Kopie.
- ✓ Die verschlüsselten Datenbanken gehören nicht zur Insolvenzmasse. Auf Verlangen wird dir deine verschlüsselte Datenbank herausgegeben.
- ✓ Laufende Freigabeverfahren werden über die Auffangtreuhänderin fortgeführt.
- ✓ Die Sacom EDV GmbH nutzt emna selbst – für die eigene Nachfolge.
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