So funktioniert emna

Von der Einrichtung bis zur Freigabe – Schritt für Schritt erklärt.

1

Berechtigte festlegen

Wer soll im Ernstfall Zugang erhalten? Partner, Kinder, Freunde.

2

Situationen definieren

Wann wird freigegeben? Tod, schwere Krankheit, Betreuungsfall.

3

Einträge & Regeln

Pro Eintrag: Wer bekommt was, bei welcher Situation?

4

Quantensicher einlagern

Deine verschlüsselte Datenbank wird sicher gespeichert – auch gegen Quantencomputer geschützt.

Freigabe im Ernstfall

Treuhänder prüft den Nachweis. Berechtigte erhalten Zugang – exakt nach deinen mathematischen Zugriffsregeln.

Ein Beispiel aus dem Leben

So könnte deine emna-Konfiguration aussehen

Michael, 52, Unternehmer

Michael hat eine Frau, einen erwachsenen Sohn und führt gemeinsam mit Thomas eine kleine Agentur. Er möchte sicherstellen, dass im Ernstfall jeder genau das bekommt, was er braucht – nicht mehr und nicht weniger.

Seine Berechtigten

Anna

Ehefrau

Max

Sohn, 24

Thomas

Geschäftspartner

Wer bekommt was – und wann?

Bei Tod
Eintrag Anna Max Thomas
Abschiedsbrief
Bankzugänge
Firmenzugänge
Bei Koma
Eintrag Anna Max Thomas
Abschiedsbrief
Bankzugänge
Firmenzugänge

Das Besondere daran?

Der Abschiedsbrief existiert nur für den Todesfall. Bei Koma bleibt er verschlossen – denn manche Worte sind erst für den endgültigen Abschied bestimmt. Und Thomas bekommt niemals Einblick in Michaels private Finanzen. Das ist keine Einstellung, sondern Mathematik.

Im Detail

1

Du erstellst deine Vorsorge

Mit der emna-App oder dem Vorsorge-Assistenten legst du fest, was andere im Ernstfall wissen sollen:

  • Zugänge & Passwörter: E-Mail, Social Media, Streaming, Online-Banking
  • Finanzen: Bankkonten, Depots, Krypto-Wallets, Versicherungen
  • Persönliche Botschaften: Videos, Briefe, Wünsche an deine Liebsten
  • Dokumente: Vollmachten, Verfügungen, wichtige Verträge
  • Geschäftliches: Server-Zugänge, Kundenlisten, Betriebsgeheimnisse

Du entscheidest für jeden Eintrag, wer ihn in welcher Situation lesen können soll.

2

Verschlüsselung & sichere Einlagerung

Deine Datenbank wird mit modernster Kryptographie auf deinem Gerät quantensicher verschlüsselt und sicher in Deutschland eingelagert.

Technisch gesehen:

  • • AES-256-Verschlüsselung (Militärstandard)
  • • Quantensichere Schlüsselübertragung
  • • Vollverschlüsselung aller Daten
  • • Kein Klartext verlässt dein Gerät
  • • Server in Deutschland (DSGVO-konform)

Wichtig: Wir bei Sacom sehen nur verschlüsselten Datenmüll. Ohne die Schlüssel ist alles wertlos – selbst bei einem Hackerangriff.

3

Das M.I.A.-Verfahren

emna erzeugt für jede Situation und jeden Berechtigten eigene Schlüssel. Nur bei der von dir festgelegten Kombination aus Berechtigtem und Situation funktioniert die Entschlüsselung – alle anderen Kombinationen ergeben nur Datenmüll.

Situationsschlüssel

Pro Situation (z.B. "Koma", "Tod") existiert ein eigener Schlüssel, der sicher beim Treuhänder verwahrt wird. Alleine ist er nutzlos.

Benutzerschlüssel

Jeder Berechtigte (z.B. Ehepartner, Kinder) erhält einen eigenen Schlüssel. Auch er ist alleine wertlos.

Das Prinzip: Nur die richtige Kombination funktioniert

Situations- und Benutzerschlüssel ergeben nur dann einen gültigen Zugangsschlüssel, wenn du diese Kombination vorgesehen hast. Das ist keine Wenn-Dann-Logik, sondern pure Mathematik: Hat ein Berechtigter für eine Situation keinen Zugriff, ist die Entschlüsselung mathematisch unmöglich – nicht verboten, sondern schlicht nicht existent.

4

Im Ernstfall: Die Freigabe

Wenn der Ernstfall eintritt (z.B. Tod, Koma, Demenz), startet der Freigabeprozess:

  1. a
    Kontaktaufnahme: Der Berechtigte kontaktiert den Treuhänder und teilt die Situation mit.
  2. b
    Nachweis: Der Berechtigte legt den entsprechenden Nachweis vor (z.B. Sterbeurkunde, ärztliches Attest, Betreuungsbeschluss).
  3. c
    Prüfung: Der Treuhänder prüft den Nachweis nach dem I.C.E.-Protokoll.
  4. d
    Schlüsselübergabe: Bei positivem Ergebnis übermittelt der Treuhänder den Situationsschlüssel an den Berechtigten.
  5. e
    Datenbankbereitstellung: Sacom EDV stellt die verschlüsselte Datenbank aus dem Archiv bereit.
  6. f
    Entschlüsselung: Erst beim Berechtigten kommen alle drei Teile zusammen: Benutzerschlüssel, Situationsschlüssel und Datenbank. Kein anderer Beteiligter hat jemals Zugriff auf diese Kombination.

Freunde & Familie haben alles, was sie brauchen.

Der Berechtigte erhält genau die Informationen, die du für diese Situation vorgesehen hast. Deine Wünsche werden respektiert, deine Botschaften kommen an, deine Zugänge werden weitergegeben.

Das ist emna: Deine digitale Vorsorge – sicher, rechtlich abgesichert und genau nach deinen Vorstellungen.

Notfall-Funktion

Der Notfallbereich

Für Situationen, in denen es schnell gehen muss.

Der Notfallbereich ermöglicht einen schnellen Zugriff auf wichtige Informationen – ohne den vollständigen Freigabeprozess durchlaufen zu müssen.

Du legst fest, welche Informationen im Notfallbereich sofort verfügbar sein sollen:

  • Medizinische Informationen (Allergien, Medikamente, Blutgruppe)
  • Notfallkontakte (Familie, Hausarzt)
  • Patientenverfügung / Vorsorgevollmacht

Bereit für deine digitale Vorsorge?

Sichere dir jetzt den Kickstart-Rabatt – 50% für immer.