So funktioniert emna
Verstehe in 5 Minuten, wie emna deine Daten mit unserem zum Patent angemeldeten M.I.A.-Verfahren so schützt, dass nur die richtige Person in der richtigen Situation Zugriff erhält.
Berechtigte festlegen
Wer soll im Ernstfall Zugang erhalten? Partner, Kinder, Freunde.
Situationen definieren
Wann wird freigegeben? Tod, schwere Krankheit, Betreuungsfall.
Einträge & Regeln
Pro Eintrag: Wer bekommt was, bei welcher Situation?
Quantensicher einlagern
Deine verschlüsselte Datenbank wird sicher gespeichert – auch gegen Quantencomputer geschützt.
Freigabe im Ernstfall
Treuhänder prüft den Nachweis. Berechtigte erhalten Zugang – exakt nach deinen mathematischen Zugriffsregeln.
Ein Beispiel aus dem Leben
So könnte deine emna-Konfiguration aussehen
Michael, 52, Unternehmer
Michael hat eine Frau, einen erwachsenen Sohn und führt gemeinsam mit Thomas eine kleine Agentur. Er möchte sicherstellen, dass im Ernstfall jeder genau das bekommt, was er braucht – nicht mehr und nicht weniger.
Seine Berechtigten
Anna
Ehefrau
Max
Sohn, 24
Thomas
Geschäftspartner
Wer bekommt was – und wann?
Bei Tod
| Eintrag | Anna | Max | Thomas |
|---|---|---|---|
|
Abschiedsbrief
|
– | ||
|
Bankzugänge
|
– | – | |
|
Firmenzugänge
|
– | – |
Bei Koma
| Eintrag | Anna | Max | Thomas |
|---|---|---|---|
|
Abschiedsbrief
|
– | – | – |
|
Bankzugänge
|
– | – | |
|
Firmenzugänge
|
– | – |
Das Besondere daran?
Der Abschiedsbrief existiert nur für den Todesfall. Bei Koma bleibt er verschlossen – denn manche Worte sind erst für den endgültigen Abschied bestimmt. Und Thomas bekommt niemals Einblick in Michaels private Finanzen. Das ist keine Einstellung, sondern Mathematik.
emna ist kein Cloud-Produkt
Du denkst jetzt vielleicht: Noch ein Cloud-Dienst, bei dem meine Daten auf irgendeinem Server liegen. emna funktioniert grundlegend anders.
Deine Daten liegen auf deinem Gerät – verschlüsselt mit deinem persönlichen Master-Passwort. Niemand außer dir kann sie öffnen, nicht einmal wir. Es gibt keinen Login, über den jemand deine Daten abrufen könnte. Keine Web-Oberfläche, kein Dashboard, keinen Download-Button.
Bei der Einlagerung wird aus deinen verschlüsselten Daten eine komplett neue, kryptographische Datenbank erzeugt – jedes Mal frisch, mit eigenen Schlüsseln. Diese Datenbank wird tief archiviert und ist von außen nicht erreichbar. Sie kann erst im Freigabefall aus dem Archiv bereitgestellt werden – nach menschlicher Prüfung durch deinen Treuhänder.
Der Weg deiner Daten
Im Detail
Du erstellst deine Vorsorge
Mit der emna-App legst du fest, was andere im Ernstfall wissen sollen:
- Zugänge & Passwörter: E-Mail, Social Media, Streaming, Online-Banking
- Finanzen: Bankkonten, Depots, Krypto-Wallets, Versicherungen
- Persönliche Botschaften: Videos, Briefe, Wünsche an deine Liebsten
- Dokumente: Vollmachten, Verfügungen, wichtige Verträge
- Geschäftliches: Server-Zugänge, Kundenlisten, Betriebsgeheimnisse
Du entscheidest für jeden Eintrag, wer ihn in welcher Situation lesen können soll.
Deine Daten, doppelt geschützt
Deine Daten durchlaufen zwei Schutzschichten, bevor sie unser Archiv erreichen:
Lokal verschlüsselt
Alles auf deinem Gerät wird mit deinem Master-Passwort verschlüsselt. Selbst wenn jemand dein Gerät stiehlt – ohne Passwort nur Datenmüll.
Kryptographische Neukompilierung
Bei der Einlagerung wird aus deinen Daten eine komplett neue, eigenständige Datenbank erzeugt – mit eigenen Schlüsseln für jede Kombination aus Berechtigtem und Situation. Diese Datenbank hat nichts mehr mit deiner lokalen Datei gemein.
Tiefe Archivierung
Die erzeugte Datenbank wird in Deutschland archiviert. Kein Cloud-Zugang, kein API-Endpunkt, kein Login. Sie kann nur im Freigabefall aus dem Archiv geholt werden – nach menschlicher Prüfung.
Technisch gesehen
- • AES-256-GCM-Verschlüsselung (Goldstandard)
- • Quantensichere Schlüsselübertragung (ML-KEM-1024, NIST-Standard)
- • Kein Klartext verlässt dein Gerät
- • Server in Deutschland (DSGVO-konform)
Drei Parteien, keiner hat alles
Die Sicherheit von emna basiert auf einer einfachen Idee: Niemand besitzt alle Teile.
Sacom (Betreiber)
Hat: Verschlüsselte Datenbank
Hat NICHT: Schlüssel
Treuhänder (Anwalt)
Hat: Situationsschlüssel
Hat NICHT: Datenbank, Benutzerschlüssel
Berechtigter (Familie)
Hat: Benutzerschlüssel
Hat NICHT: Datenbank, Situationsschlüssel
Situationsschlüssel
Pro Situation (z.B. „Koma", „Tod") existiert ein eigener Schlüssel, der sicher beim Treuhänder verwahrt wird. Alleine ist er nutzlos.
Benutzerschlüssel
Jeder Berechtigte (z.B. Ehepartner, Kinder) erhält einen eigenen Schlüssel. Auch er ist alleine wertlos.
Nur die richtige Kombination funktioniert
Situations- und Benutzerschlüssel ergeben nur dann einen gültigen Zugangsschlüssel, wenn du diese Kombination vorgesehen hast. Das ist keine Wenn-Dann-Logik, sondern pure Mathematik: Hat ein Berechtigter für eine Situation keinen Zugriff, ist die Entschlüsselung mathematisch unmöglich – nicht verboten, sondern schlicht nicht existent.
Dieses Prinzip heißt M.I.A. – Mathematical Immutable Access. Es bildet das kryptographische Fundament von emna und ist zum Patent angemeldet. Mehr im Whitepaper →
Im Ernstfall: Die Freigabe
Wenn der Ernstfall eintritt (z.B. Tod, Koma, Demenz), startet der Freigabeprozess:
-
a
Kontaktaufnahme: Der Berechtigte kontaktiert den Treuhänder und teilt die Situation mit.
-
b
Nachweis: Der Berechtigte legt den entsprechenden Nachweis vor (z.B. Sterbeurkunde, fachärztliches Attest, Betreuungsbeschluss, Polizei-Vermisstmeldung).
-
c
Prüfung: Der Treuhänder prüft den Nachweis nach dem I.C.E.-Protokoll.
-
d
Schlüsselübergabe: Bei positivem Ergebnis übermittelt der Treuhänder den Situationsschlüssel an den Berechtigten.
-
e
Datenbankbereitstellung: Sacom EDV stellt die verschlüsselte Datenbank aus dem Archiv bereit. Erst jetzt, nach menschlicher Prüfung. Vorher ist die Datenbank von außen nicht erreichbar.
-
f
Entschlüsselung: Erst beim Berechtigten kommen alle drei Teile zusammen: Benutzerschlüssel, Situationsschlüssel und Datenbank. Kein anderer Beteiligter hat jemals Zugriff auf diese Kombination.
Freunde & Familie haben alles, was sie brauchen.
Der Berechtigte erhält genau die Informationen, die du für diese Situation vorgesehen hast. Deine Wünsche werden respektiert, deine Botschaften kommen an, deine Zugänge werden weitergegeben.
Das ist emna: Deine digitale Vorsorge – sicher, rechtlich abgesichert und genau nach deinen Vorstellungen.
Was, wenn...?
Die Fragen, die du dir jetzt stellst – und unsere Antworten.
Was wenn Sacom gehackt wird?
Ein Angreifer bekommt ausschließlich verschlüsselte Datenbanken. Die Schlüssel liegen nicht auf unserem Server – sie sind beim Treuhänder und beim Berechtigten. Ohne beide Schlüssel sind die Daten wertlos, auch mit unbegrenzter Rechenleistung.
Was wenn der Treuhänder unehrlich ist?
Der Treuhänder hat nur den Situationsschlüssel. Ohne die verschlüsselte Datenbank (liegt bei Sacom) und ohne den Benutzerschlüssel (liegt beim Berechtigten) ist sein Schlüssel wertlos. Zusätzlich unterliegen emna-Treuhänder als Anwälte oder Notare der berufsrechtlichen Schweigepflicht.
Was wenn jemand meinen Schlüssel findet?
Ein einzelner Benutzerschlüssel ist wertlos. Er funktioniert nur zusammen mit dem passenden Situationsschlüssel des Treuhänders UND der verschlüsselten Datenbank von Sacom. Alle drei Teile müssen zusammenkommen – ein einzelnes Teil verrät nichts über die anderen.
Was wenn Quantencomputer kommen?
emna nutzt bereits quantensichere Kryptographie: ML-KEM-1024, den offiziellen NIST-Standard von 2024. Deine Daten sind gegen „Harvest Now, Decrypt Later"-Angriffe geschützt – auch wenn in 20 Jahren leistungsfähige Quantencomputer existieren sollten.
Der Notfallbereich
Für Situationen, in denen es schnell gehen muss.
Der Notfallbereich ermöglicht einen schnellen Zugriff auf wichtige Informationen – ohne den vollständigen Freigabeprozess durchlaufen zu müssen.
Du legst fest, welche Informationen im Notfallbereich sofort verfügbar sein sollen:
- Medizinische Informationen (Allergien, Medikamente, Blutgruppe)
- Notfallkontakte (Familie, Hausarzt)
- Patientenverfügung / Vorsorgevollmacht
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