Plötzlich handlungsunfähig – und dann?
Unfall, Koma, Tod – es trifft Familien ohne Vorwarnung. Angehörige stehen vor verschlossenen Konten, fehlenden Unterlagen, unbekannten Verträgen. Persönliche Botschaften, die nie ankommen.
Testament regelt, wer erbt. Vollmacht regelt, wer entscheidet. Aber nichts davon regelt, wie Angehörige an Zugänge, Dokumente und Anweisungen kommen.
Bisher konnte man sich darauf nicht vorbereiten. Jetzt schon – und Sie können Ihren Mandanten dabei helfen.
Sie kennen das Problem. Jetzt gibt es eine Lösung.
Sie haben es in der Praxis erlebt: Angehörige stehen vor verschlossenen Konten, fehlenden Unterlagen, unbekannten Verträgen. Ein Zettel im Tresor reicht nicht – er ist veraltet, unvollständig, oder unauffindbar. emna gibt Ihnen ein Werkzeug, mit dem Sie Ihre Mandanten umfassend vorbereiten können – für jede Situation.
Mandanten gewinnen
Sprechen Sie bestehende und neue Mandanten auf digitale Vorsorge an – ein Thema, das jeden betrifft.
Einrichtung begleiten
Helfen Sie bei der Ersteinrichtung: Welche Daten gehören rein? Wer soll Zugang erhalten? Welche Situationen abdecken?
Rechtlich beraten
Beraten Sie zu Vollmachten, Verfügungen und rechtlichen Formulierungen – abrechenbar nach RVG.
Berechtigte einbinden
Begleiten Sie auch die Berechtigten: Erklären Sie das System, beantworten Sie Fragen, schaffen Sie Vertrauen.
Kontinuierliches Geschäft statt Einmalmandat
Anders als bei klassischen Testamenten oder Vollmachten: emna-Mandanten kommen regelmäßig zurück – zur Beratung über Aktualisierung ihrer Daten, bei Änderungen der Lebensumstände, neuen Situationen oder veränderten familiären Verhältnissen. Sie bauen eine langfristige Beratungsbeziehung auf.
Was ist emna?
Ihre Mandanten hinterlegen in ihrer emna-Datenbank alles, was im Ernstfall wichtig ist: Zugänge, Dokumente, Vollmachten, Anweisungen, persönliche Botschaften. Nicht nur für den Todesfall – auch für Koma, Betreuung, Geschäftsunfähigkeit, Inhaftierung, Unterbringung oder Vermisst-Fälle.
emna ist digitale Vorsorge mit mathematischer Sicherheit. Der Ersteller bestimmt für jeden einzelnen Eintrag, wer ihn in welcher Situation sehen kann. Die Zugriffskontrolle ist kryptographisch erzwungen, nicht durch Programmlogik. Technische Tiefe im Whitepaper →
Lokale Vollverschlüsselung
Alle Daten werden auf dem Gerät des Erstellers verschlüsselt. Niemand sonst kann sie lesen – auch wir als Betreiber nicht.
Quantensichere Übertragung
Die Schlüsselübertragung ist gegen zukünftige Quantencomputer geschützt. Heutige und morgige Angriffe laufen ins Leere.
Pro-Eintrag-Kontrolle
Jeder Eintrag hat eigene Berechtigungen: Wer kann ihn sehen? In welcher Situation? Die Zugriffskontrolle ist mathematisch garantiert, nicht durch Programmlogik.
Ein Beispiel aus dem Leben
So könnte deine emna-Konfiguration aussehen
Michael, 52, Unternehmer
Michael hat eine Frau, einen erwachsenen Sohn und führt gemeinsam mit Thomas eine kleine Agentur. Er möchte sicherstellen, dass im Ernstfall jeder genau das bekommt, was er braucht – nicht mehr und nicht weniger.
Seine Berechtigten
Anna
Ehefrau
Max
Sohn, 24
Thomas
Geschäftspartner
Wer bekommt was – und wann?
Bei Tod
| Eintrag | Anna | Max | Thomas |
|---|---|---|---|
|
Abschiedsbrief
|
– | ||
|
Bankzugänge
|
– | – | |
|
Firmenzugänge
|
– | – |
Bei Koma
| Eintrag | Anna | Max | Thomas |
|---|---|---|---|
|
Abschiedsbrief
|
– | – | – |
|
Bankzugänge
|
– | – | |
|
Firmenzugänge
|
– | – |
Das Besondere daran?
Der Abschiedsbrief existiert nur für den Todesfall. Bei Koma bleibt er verschlossen – denn manche Worte sind erst für den endgültigen Abschied bestimmt. Und Thomas bekommt niemals Einblick in Michaels private Finanzen. Das ist keine Einstellung, sondern Mathematik.
Wie funktioniert emna?
Eine Geschichte, wie emna Familien in schweren Zeiten hilft.
Alle Daten werden auf dem Gerät des Erstellers verschlüsselt. Niemand – auch wir nicht – kann auf die Inhalte zugreifen.
Das ICE-Protokoll
In Case of Emergency
Das verbindliche Regelwerk hinter emna. Es definiert, wer welche Rolle hat, welche Rechte und Pflichten damit verbunden sind, und wie die Freigabe der Daten im Ernstfall abläuft.
Die vier Rollen
Ersteller
Legt die Datenbank an, bestimmt Berechtigte und definiert Freigabebedingungen.
Berechtigte
Familie, Partner, Geschäftspartner – erhalten im Ernstfall Zugang zu den für sie bestimmten Daten.
Treuhänder
Ein Anwalt oder Notar aus unserem Partnernetzwerk. Verwahrt die Situationsschlüssel und prüft Freigabeanträge.
Betreiber
Die Sacom EDV GmbH – betreibt die Technik und verwahrt die verschlüsselte Datenbank.
Niemand hat alles
Das Sicherheitsprinzip: Kein einzelner Akteur kann alleine auf die Daten zugreifen.
* Der Benutzerschlüssel wurde vom Ersteller vorab vertraulich übergeben – z.B. als QR-Code im versiegelten Umschlag oder im Safe.
Erst wenn alle drei Teile beim Berechtigten zusammenkommen, werden die Daten lesbar.
Wann wird freigegeben?
Wie läuft die Freigabe ab?
Meldung
Jemand meldet dem Treuhänder, dass etwas passiert ist.
Prüfung
Der Treuhänder prüft die Nachweise.
Freigabe
Bei positiver Prüfung: Situationsschlüssel geht an die Berechtigten.
Zugang
Berechtigte führen Datenbank, Situationsschlüssel und Benutzerschlüssel zusammen und lesen die Daten.
Von Anwalt zu Anwalt
emna wurde von Sascha Müller entwickelt – Rechtsanwalt und Geschäftsführer der Sacom EDV GmbH. Die Idee entstand, nachdem er in kurzer Zeit mehrfach vor dem Problem stand, das emna heute löst. Die Geschichte anhören → Das ICE-Protokoll, die Haftungsregelungen und das gesamte Treuhänder-Modell wurden unter Berücksichtigung berufsrechtlicher Anforderungen konzipiert – nicht von einem Startup, das über Recht nachdenkt, sondern von einem Anwalt, der Technik baut.
Häufige Fragen von Kolleginnen und Kollegen
- Wie ist meine Haftung als Treuhänder geregelt?
- Das ICE-Protokoll begrenzt Ihre Prüfpflichten klar auf die gutgläubige Prüfung vorgelegter Dokumente (Sterbeurkunde, ärztliches Attest etc.). Bei ordnungsgemäßer Prüfung besteht kein Haftungsrisiko – auch nicht bei gefälschten Unterlagen. Haftung nur bei Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit.
- Ist die Treuhänder-Tätigkeit berufsrechtlich zulässig?
- Ja. Die Tätigkeit als emna-Treuhänder ist eine zulässige anwaltliche Nebenleistung. Sie verwahren Schlüssel und prüfen Nachweise – beides gehört zum klassischen anwaltlichen Tätigkeitsspektrum. Das ICE-Protokoll wurde von einem Rechtsanwalt unter Berücksichtigung berufsrechtlicher Vorgaben entwickelt.
- Wie viel Zeit kostet mich ein Freigabefall?
- Ein typischer Freigabefall: Benachrichtigung erhalten, Nachweis prüfen, Freigabe erteilen – ca. 30 Minuten. Bei positiver Prüfung entstehen den Berechtigten keine Kosten – es tritt genau das ein, was Ihr Mandant gewollt hat. Dafür erhalten Sie die laufende Provision. Nur bei negativer Prüfung (z. B. unzureichende Nachweise) kann der Aufwand gesondert abgerechnet werden.
- Was passiert mit den Schlüsseln meiner Mandanten, wenn ich die Tätigkeit aufgebe?
- Ihre Mandanten können jederzeit einen anderen Treuhänder wählen. Bei einem Wechsel wird ein neuer Situationsschlüssel erzeugt und dem neuen Treuhänder übermittelt. Ihr bisheriger Schlüssel wird dadurch automatisch ungültig. Sie sind also jederzeit frei, die Tätigkeit zu beenden.
- Kann ich emna meinen Mandanten aktiv empfehlen?
- Ja – und Sie profitieren davon. Als Treuhänder können Sie gleichzeitig Empfehlungspartner sein. Für jeden Mandanten, den Sie zu emna bringen, erhalten Sie zusätzlich zur Treuhänder-Provision eine Empfehlungsprovision – insgesamt bis zu 25 %, jährlich wiederkehrend.
- Muss ich mich technisch auskennen?
- Nein. Sie prüfen Dokumente – genau das, was Sie täglich tun. Die Verschlüsselung, Schlüsselverteilung und Datenübertragung übernimmt emna vollständig. Im Ernstfall erhalten Sie eine Benachrichtigung, prüfen den Nachweis und erteilen die Freigabe – dafür stellen wir Ihnen eine eigene emna Treuhänder Desktop-App bereit.
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Eine Erstberatung deckt Ihr Jahresabo. Die Provision ist passives Zusatzeinkommen.
Gründer-Treuhänder
Dauerhaft kostenlos
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