Wir leben in einer digitalen Welt. E-Mail-Konten, Online-Banking, Social Media, Cloud-Speicher, Streaming-Dienste, Kryptowährungen - die Liste unserer digitalen Besitztümer wächst täglich. Doch was passiert mit all dem, wenn wir plötzlich nicht mehr handeln können?
Das Problem: Digitale Türen bleiben verschlossen
Stell dir vor: Ein Familienmitglied verstirbt unerwartet. Die Trauer ist groß, und gleichzeitig türmen sich praktische Fragen auf:
- Wie kommen wir an das E-Mail-Konto, um wichtige Verträge zu finden?
- Wo sind die Zugangsdaten zum Online-Banking?
- Welche Abonnements laufen weiter und verursachen Kosten?
- Gibt es Kryptowährungen, die sonst für immer verloren sind?
- Was soll mit den Social-Media-Profilen passieren?
Ohne Vorbereitung stehen Angehörige vor verschlossenen digitalen Türen. Und anders als bei einem physischen Safe gibt es keinen Schlüsseldienst, der helfen kann.
Die Realität: Es trifft jeden
"Das betrifft mich nicht" - ein gefährlicher Irrtum. Laut Statistik besitzt jeder Deutsche durchschnittlich 78 Online-Konten. Bei jüngeren Menschen sind es oft deutlich mehr.
Und es geht nicht nur um den Tod. Auch bei:
- Schwerer Krankheit oder Koma: Wer kümmert sich um laufende Geschäfte?
- Demenz: Schleichend verlieren Betroffene den Überblick
- Unfall: Plötzliche Handlungsunfähigkeit trifft jeden
- Geschäftsunfähigkeit: Rechtlich nicht mehr handlungsfähig
In all diesen Situationen brauchen Vertrauenspersonen Zugang - und zwar schnell.
Die Lösung: Digitale Vorsorge
Digitale Vorsorge bedeutet, heute zu regeln, was morgen passieren soll. Konkret:
- Inventar erstellen: Welche Konten und Zugänge existieren?
- Entscheidungen treffen: Was soll mit jedem Konto passieren?
- Berechtigte benennen: Wer darf im Ernstfall handeln?
- Sicher hinterlegen: Informationen verschlüsselt und zugänglich aufbewahren
Warum ein Passwort-Manager nicht reicht
"Ich habe doch einen Passwort-Manager" - gut, aber nicht gut genug. Denn:
- Kein Freigabemechanismus: Wie kommen Angehörige an das Master-Passwort?
- Keine Bedingungen: Wann genau soll der Zugang erfolgen?
- Keine Rechtssicherheit: Wer prüft, ob der Ernstfall wirklich eingetreten ist?
- Keine Struktur: Welche Daten sind für wen bestimmt?
Ein Passwort-Manager ist ein Werkzeug für den Alltag. Digitale Vorsorge ist ein System für den Ernstfall.
Was emna anders macht
emna wurde genau für diese Herausforderung entwickelt:
- Situationsbasierte Freigabe: Du definierst, wann welche Daten freigegeben werden
- Treuhänder-System: Ein Anwalt oder Notar prüft den Nachweis
- Ende-zu-Ende-Verschlüsselung: Niemand kann deine Daten lesen - auch wir nicht
- Berechtigte festlegen: Verschiedene Personen für verschiedene Situationen
Das Ergebnis: Deine Liebsten sind im Ernstfall handlungsfähig - rechtssicher und ohne Bürokratie.
Fazit: Heute handeln, morgen entlasten
Digitale Vorsorge ist kein düsteres Thema - es ist ein Akt der Fürsorge. Wer heute seine digitalen Angelegenheiten regelt, schenkt seinen Liebsten das Wertvollste: Handlungsfähigkeit, wenn es darauf ankommt.
Der beste Zeitpunkt für digitale Vorsorge war gestern. Der zweitbeste ist heute.
Hast du Fragen zur digitalen Vorsorge? Schreib uns an hello@emna.app - wir helfen gerne weiter.