Ratgeber

Warum digitale Vorsorge wichtiger ist, als du denkst

Wir besitzen durchschnittlich 78 Online-Konten - doch was passiert damit im Ernstfall? Warum ein Passwort-Manager nicht reicht und wie du heute schon vorsorgen kannst.

EM
emna-Team
5 Min. Lesezeit

Wir leben in einer digitalen Welt. E-Mail-Konten, Online-Banking, Social Media, Cloud-Speicher, Streaming-Dienste, Kryptowährungen - die Liste unserer digitalen Besitztümer wächst täglich. Doch was passiert mit all dem, wenn wir plötzlich nicht mehr handeln können?

Das Problem: Digitale Türen bleiben verschlossen

Stell dir vor: Ein Familienmitglied verstirbt unerwartet. Die Trauer ist groß, und gleichzeitig türmen sich praktische Fragen auf:

  • Wie kommen wir an das E-Mail-Konto, um wichtige Verträge zu finden?
  • Wo sind die Zugangsdaten zum Online-Banking?
  • Welche Abonnements laufen weiter und verursachen Kosten?
  • Gibt es Kryptowährungen, die sonst für immer verloren sind?
  • Was soll mit den Social-Media-Profilen passieren?

Ohne Vorbereitung stehen Angehörige vor verschlossenen digitalen Türen. Und anders als bei einem physischen Safe gibt es keinen Schlüsseldienst, der helfen kann.

Die Realität: Es trifft jeden

"Das betrifft mich nicht" - ein gefährlicher Irrtum. Laut Statistik besitzt jeder Deutsche durchschnittlich 78 Online-Konten. Bei jüngeren Menschen sind es oft deutlich mehr.

Und es geht nicht nur um den Tod. Auch bei:

  • Schwerer Krankheit oder Koma: Wer kümmert sich um laufende Geschäfte?
  • Demenz: Schleichend verlieren Betroffene den Überblick
  • Unfall: Plötzliche Handlungsunfähigkeit trifft jeden
  • Geschäftsunfähigkeit: Rechtlich nicht mehr handlungsfähig

In all diesen Situationen brauchen Vertrauenspersonen Zugang - und zwar schnell.

Die Lösung: Digitale Vorsorge

Digitale Vorsorge bedeutet, heute zu regeln, was morgen passieren soll. Konkret:

  1. Inventar erstellen: Welche Konten und Zugänge existieren?
  2. Entscheidungen treffen: Was soll mit jedem Konto passieren?
  3. Berechtigte benennen: Wer darf im Ernstfall handeln?
  4. Sicher hinterlegen: Informationen verschlüsselt und zugänglich aufbewahren

Warum ein Passwort-Manager nicht reicht

"Ich habe doch einen Passwort-Manager" - gut, aber nicht gut genug. Denn:

  • Kein Freigabemechanismus: Wie kommen Angehörige an das Master-Passwort?
  • Keine Bedingungen: Wann genau soll der Zugang erfolgen?
  • Keine Rechtssicherheit: Wer prüft, ob der Ernstfall wirklich eingetreten ist?
  • Keine Struktur: Welche Daten sind für wen bestimmt?

Ein Passwort-Manager ist ein Werkzeug für den Alltag. Digitale Vorsorge ist ein System für den Ernstfall.

Was emna anders macht

emna wurde genau für diese Herausforderung entwickelt:

  • Situationsbasierte Freigabe: Du definierst, wann welche Daten freigegeben werden
  • Treuhänder-System: Ein Anwalt oder Notar prüft den Nachweis
  • Ende-zu-Ende-Verschlüsselung: Niemand kann deine Daten lesen - auch wir nicht
  • Berechtigte festlegen: Verschiedene Personen für verschiedene Situationen

Das Ergebnis: Deine Liebsten sind im Ernstfall handlungsfähig - rechtssicher und ohne Bürokratie.

Fazit: Heute handeln, morgen entlasten

Digitale Vorsorge ist kein düsteres Thema - es ist ein Akt der Fürsorge. Wer heute seine digitalen Angelegenheiten regelt, schenkt seinen Liebsten das Wertvollste: Handlungsfähigkeit, wenn es darauf ankommt.

Der beste Zeitpunkt für digitale Vorsorge war gestern. Der zweitbeste ist heute.


Hast du Fragen zur digitalen Vorsorge? Schreib uns an hello@emna.app - wir helfen gerne weiter.

Artikel teilen:
EM
emna-Team

Das emna-Team schreibt über digitalen Nachlass, Vorsorge und Sicherheit.

Bereit für deine digitale Vorsorge?

Sichere dir jetzt deinen Kickstart-Rabatt.